Dutch Foundation for Ladakhi Nuns

zur Unterstützung von tibetisch-buddhistischen Nonnen in Ladakh, Indien

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Königlicher Orden für Marlies Bosch

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Marlies Bosch, Sekretärin der Dutch Foundation for Ladakhi Nuns, hat am Freitag, dem 26. April 2013 aus den Händen des Bürgermeisters von Zuidhorn, Swart, eine königliche Auszeichnung erhalten.

Sie wurde von ihrer Ernennung zum Ritter im Orden von Oranje-Nassau völlig überrascht. Marlies – offiziell nun Frau M.E.C.C. Bosch – erhielt die Auszeichnung für ihren Einsatz auf dem Gebiet von Wohlfahrt und Pflege, Kultur, humanitäre Dienstleistungen und kirchliches Leben.

 

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Eine Poedja für die Lieben

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Eine Poedja für die Lieben

Möchten Sie eine Poedja von ladakhischen Nonnen organisieren lassen?

Jeder, der in Ladakh an einer Poedja – wörtlich einem "Opfer" – teilnimmt, ist von dieser Gebetszeremonie beeindruckt. Rezitierte Gebete füllen wie ein Sirenen-Gesang den Raum, und auf dem Altar stehen Opfergaben.

Traditionell tritt die örtliche Bevölkerung mit der Bitte, eine Poedja zu veranstalten, an die Mönche heran, um einen Segen oder die Hilfe eines Buddhas oder Bodhisattvas zu erbitten. Während der Zeremonie werden als Zeichen der Freigiebigkeit außerdem Speisen angeboten. Die Gebete haben eine starke Energie und sind für die Teilnehmer wohltuend. Jeder kann an einer Poedja teilnehmen, und es ist auch möglich, sie für einen persönlichen Zweck zu sponsern.

 

poedja

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Vertrieb des Buches "Gesunder Körper, gesunder Geist"

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healthy body healthy mindDas Buch "Gesunder Körper, gesunder Geist" wurde ursprünglich vom Tibetischen Nonnen Projekt in Dharamsala herausgegeben. Es ist eine zweihundertseitige tibetische Übersetzung des Buches "Our Bodies, Our Selves", das im Westen seit vielen Jahren ein Bestseller zum Thema Frauen und Gesundheit ist.

Bei der tibetischen Übersetzung wurde große Mühe darauf verwendet, den Text für buddhistische Nonnen geeignet zu machen. Die tibetische Ausgabe enthält ein Vorwort Seiner Heiligkeit des Dalai Lama.

Marlies Bosch, die Initiatorin der ersten Ausgabe, wird dabei helfen, das Buch in den entlegenen Nonnenklöstern in den Grenzgebieten Ladakhs zu vertreiben, und wird auch Frauengesundheit an Nonnenklöstern in Ladakh und Zanskar unterrichten.

Lesen Sie auch: PDF FPMT Organizes Distribution of Women's Health Book to Nuns
Von Mary Wellhoner, MD, MPH

 

Im Kloster Nyerma verstorben: Ishe Spaldes

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Nachruf auf Ishe Spalde

Im neuen Kloster in Nyerma ist zum ersten Mal eine Nonne gestorben. Ishe Spaldes war eine der ältesten Nonnen in Nyerma und lebte seit der Einrichtung des Klosters dort. Noch im vergangenen Sommer ging es ihr gesundheitlich recht gut. Nun ist sie nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt gestorben. Ihr genaues Alter ist nicht bekannt, sie wird aber in ihren Achtzigern gewesen sein. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters war sie eine starke Frau.

Ihr charakteristischer Kopf machte sie sofort erkennbar – und diesem Kopf hatte sie auch ihren Spitznamen "Äffchen" zu verdanken.

Bei den gemeinsamen Gebeten in Nyerma war Ishe Spaldes die Vorsängerin. Wenn sie einmal nicht daran teilnehmen konnte, machte sich ihr Fehlen sofort im tastenden Suchen nach den richtigen Tönen bemerkbar. Wir müssen sehen, wer diese Aufgabe nun übernimmt.

Im Buddhismus gehört der Tod zum Leben. Doch ihr Tod hat auch für die anderen Nonnen in Nyerma eine besondere Bedeutung, da zum ersten Mal jemand aus ihrer Mitte gestorben ist. Sie ist, wie im Buddhismus üblich, nach der Verrichtung der Totenrituale verbrannt worden.

Das Kloster in Nyerma wird ohne sie nicht dasselbe sein.

 

Nyerma 2011

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Auch in diesem Jahr haben alle Nonnen den strengen Winter gut überstanden. In jedem Jahr ist es erstaunlich, dass auch die sehr fragilen alten Nonnen wieder durch den Winter gekommen sind. Erst Ende April, Anfang Mai konnte mit der Arbeit auf den Feldern und im Gemüsegarten begonnen werden.

Chamba hat sich um die Arbeit im Gemüsegarten in Nyerma gekümmert, der in diesem Jahr ein Stück größer geworden ist. Die Nonnen können jetzt genug Gemüse ernten, das sie trocknen und im Keller lagern können, um durch den Winter und Frühling zu kommen.

In Leh und Umgebung ist nach der Naturkatastrophe im vergangenen Jahr viel aufgeräumt und wiederaufgebaut worden. An vielen Stellen wird gebaut. Je weiter man sich von Leh entfernt, desto mehr Schäden sind aber noch sichtbar.

Wetter und Klima sind für viele Menschen in Ladakh ein wichtiges Thema. Jeder hält ein wachsames Auge auf das Wetter, und das tat ich auch. Es wurden viele Pujas (Gebetstreffen) abgehalten, um für die Menschen zu beten, die im vergangenen Jahr bei der Flutkatastrophe ums Leben kamen – und um darum zu bitten, dass sich solch ein Wolkenbruch in Zukunft nicht wiederholt.

Das Gästehaus ist weiter ein Erfolg

Carola Grutter war die erste Freiwillige in diesem Sommer. Von Anfang Mai bis Ende Juni empfing sie die Gäste, kochte, machte die Zimmer sauber und sorgte dafür, dass alles glatt lief.

Aufgrund besonderer Umstände konnten die für den Monat August vorgesehenen Freiwilligen nicht kommen. Wir sind das Problem gemeinsam angegangen: ich selbst, Marlies Bosch und Ellen Poelen sprangen ein. Anneke van der Heide und Josephien Budel (beide waren in der Vergangenheit schon einmal Freiwillige gewesen) verzichteten auf ihren Urlaub und machten sich stattdessen an die Arbeit.

Dechen und Chamba, die beiden Nonnen, die den größten Anteil am Betrieb des Gästehauses haben, haben wieder einmal gezeigt, wie gut sie die Arbeit bewältigen. Ein Problem ist vor allem der Mangel an körperlich fitten Nonnen, die bei der Arbeit helfen können. Ein schwieriges Thema bleibt die Reservierungsverfolgung.

Im vergangenen Jahr war das Kloster gerade neu gestrichen worden, als der Wolkenbruch die neue Farbe wieder abspülte. In diesem Sommer wurden sowohl das Kloster als auch das Gästehaus mit höherwertiger Farbe erneut gestrichen. Die Maler wurden uns von Rinpoche geschickt, nachdem sie mit der Arbeit am großen Kloster in Thiksey fertig waren.

homestay painted

Es ist toll zu sehen, dass immer mehr Menschen aus immer mehr Ländern ihren Weg zum Gästehaus in Nyerma finden. Die beste Werbung sind die Gäste, die immer wieder zurück kommen.

Die Einkünfte in diesem Sommer betrugen 3766,00 €. Mit dieser Summe kommen die Nonnen gut durch den Winter, wie kalt er auch werden mag!

 


Adresse DFLN

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