Felix Meurders und Erica Terpstra auf dem Ladakh-Festival in Haarlem
Zwei Promis setzen sich für die Nonnen in Ladakh ein
Etwa achtzig Besucher kamen zum achten Ladakh-Festival, das am Sonntag, 24. Oktober 2010, in Haarlem stattfand. Der Tag begann mit anregenden Interviews, die Felix Meurders mit zwei Mitarbeitern der DFLN führte, Marlies Bosch und Anie Jaartsveld. Als Meurders Erica Terpstra in der ersten Reihe sitzen sah, sagte er: "Sie sind doch die Schirmherrin der Stiftung – da müssen Sie auch ein paar Fragen über ihr Verhältnis zur DFLN beantworten!"
Marlies Bosch wurde über den Beginn der DFLN im Jahr 2003 befragt, sowie über die Veränderung der Lage der Nonnen seitdem. Danach stellte Meurders Aniek Jaartsveld einige Fragen über ihre Eindrücke von der Flutkatastrophe in Ladakh, die sie selbst miterlebt hatte.
Dann bekam Terpstra das Wort und legte dar, wie froh sie sei, Gastgeberin des Dalai Lamas während seines Besuches in den Niederlanden zu sein. Sie wird ihn im Januar für die Serie "Führer der Welt“"interviewen, an der sie derzeit arbeitet.
Meurders ist in der Lage, mit viel Humor auf die Erfahrungen der Menschen einzugehen, die er interviewt. Und er kennt Ladakh aus eigener Anschauung: Er war im Jahr 2003 dort, und er erinnert sich noch gut an die kahlen, rot-gewandeten Nonnen, die er auf der Straße sah.
Ein guter Anfang für einen wunderschönen Tag. Myra de Rooy hielt einen Vortrag über die allgemeinen kulturellen und historischen Hintergründe Ladakhs und verband damit die Geschichte der Nonnen und ihrer Klöster. Nach der Mittagspause erklärte Nel de Jong, die einzige in tibetischer Medizin ausgebildete Ärztin in den Niederlanden, die besonderen Methoden der tibetischen Medizin und ging dabei auch auf die Traumabewältigung ein, die nach der Katastrophe in Ladakh für die Menschen dort notwendig ist. Der Film "Herbst im Himalaya" von Malgorzata Skiba über die wunderbare Geschichte der älteren Nonnen im Kloster in Nyerma, der von der DFLN unterstützt wurde, wurde wieder gut angenommen. Anie Jaartsveld erzählte ausführlich über die Freiwilligenarbeit in Ladakh und wie sie die Folgen der Katastrophe am eigenen Leib erlebte. Den Abschluss bildete Wilka Zelders Präsentation "Die Kunst der kohärenten Energie", der Vorführung von zwei Filmen mit ihren Kunstwerken, die Energie erzeugen.
Anja Schütte und Paulina Hartman, den beiden Gastgeberinnen, die das Festival organisierten, ist es gelungen, einen wunderschönen, warmen Ort zu finden, an dem die Bilder der Nonnen hervorragend mit den religiösen Gemälden und Heiligenbilder der ehemaligen katholischen Kirche harmonisierten. Vielen Dank an alle, die in Haarlem dabei waren.
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