Dutch Foundation for Ladakhi Nuns

zur Unterstützung von tibetisch-buddhistischen Nonnen in Ladakh, Indien

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Ladakh

Bericht aus Ladakh, Mai 2013

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An diesem Wochenende war ich in Nyerma, um einen Anfang zu machen mit der Renovierung und Herrichtung des Gästehauses. In den vergangenen Jahren war es großenteils in Ordnung, wenn ich kam, aber nun müssen wir noch auf die Installateure warten, bevor wir die letzte Renovierungsrunde angehen können. Es gibt einen enormen Reinigungsbedarf nach dem Winter. Geradeheraus gesagt: Sand, Staub, Fliegen und Mäusekötel.
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Sind sie nicht süß ... ? Die jüngsten Nonnen Ladakhs.

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Sind sie nicht süß ... ?

In den Klöstern Ladakhs und der umliegenden buddhistischen Regionen kann der Besucher vom Anblick von Mini-Mönchen und Mini-Nonnen überrascht werden. Kinder, schon ab dem Alter von nur vier Jahren, in kräftiges Rot gekleidet und mit kahl geschorenen Köpfen. Sie sind frech und munter, verspielt, anhänglich und so rührend wie ein Wurf junger Kätzchen.

Im Kloster der Gephel-Nonnen in Sabu, dass unter anderem von der Dutch Foundation for Ladakhi Nuns gefördert wird, wohnt so eine Gruppe junger Mädchen. Sie stammen aus dem Zanskar-Gebiet und falten ehrfürchtig ihre Hände und singen in einem melodischen Singsang ihre Gebete. Gleich danach können sie sich wieder balgen, mit dem Klosterhund spielen oder Unfug aushecken.

Und dann macht sich Unbehagen breit: Warum können diese Knirpse nicht ganz normal zu Hause wohnen, bei ihren eigenen Müttern und Vätern, warum werden sie nicht umringt von Brüdern und Schwestern? Sie haben doch, so klein wie sie sind, noch nicht selbst diesen schwerwiegenden Schritt machen können, von nun an als Nonne durchs Leben zu gehen? Ist das eine bessere Art und Weise, aufzuwachsen, als in einer vertrauten, vielleicht auch liebevollen Umgebung? Das sind die klugen Fragen eines Westlers.

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Brief von Marlies aus Ladakh

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Diesmal war ich mit einer Gynäkologin aus den Vereinigten Staaten, Dr. Mary Wellhoner, auf Reisen, die viel dazu beigetragen hat, den Druck des Buches "Healthy Bodies Healthy Minds" zu bewerkstelligen. Es wurden 3500 Bücher gedruckt, wovon ein Großteil während der Unterweisungen des Dali Lamas in Bodghaya an die anwesenden Nonnen verteilt wurde.

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Der Rest der Bücher wurde nach Ladakh gesendet, wo ungefähr 1300 Nonnen leben. Mary und ich hatten es uns zur Aufgabe gemacht, erst nach Zanskar zu fahren, den entlegensten Teil Ladakhs, um dort sowohl Bücher zu verteilen, als auch Workshops zu veranstalten. Ich war vorher noch nie dort gewesen, die Reise dorthin war mir immer zu lang gewesen. Aber wenn man dort hunderte von Büchern verteilen und Nonnenkloster besuchen kann, ist das noch einmal eine ganz andere Geschichte.

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Eine Gebetsmühle für Nyerma

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Was läuft schnell und kommt trotzdem nicht voran? - Eine Gebetsmühle für Nyerma

Ein ladakhischer Vater erzählte seiner Tochter einmal ein Rätsel: "Es läuft schnell, kommt aber nicht voran – was ist das? " Er meinte eine Drehmühle, mit der Gerste zu Mehl gemahlen wird. In Ladakh drehen sich nicht nur Getreidemühlen, sondern auch Gebetsmühlen, ohne sich von der Stelle zu bewegen - aber was in ihnen steckt, legt große Entfernungen zurück und ist allen Lebewesen von Nutzen.

Wer an den tibetischen Buddhismus, der Teil des täglichen Lebens der Nonnen in Ladakh und an vielen anderen Orten ist, denkt, dem kommen sofort die bekannten Gebetsfahnen in den Sinn. Sie flattern auf Klöstern, Tempeln und Bergpässen und auf den Hausdächern. Sind sind mit heiligen Sprüchen und Gebeten beschrieben, und wenn der Wind an ihnen entlang streicht, trägt er die guten Wünsche hinaus in alle Welt.

Ebenso wichtig wie die Gebetsfahnen sind die Gebetsmühlen. Es gibt sie in verschiedenen Größen, und sie werden manuell oder mit Wind- und Wasserkraft in Bewegung gesetzt. Die kleineren Gebetsmühlen sind für den persönlichen Gebrauch bestimmt; sie haben einen Holzgriff und können im Sitzen oder Gehen betrieben werden. Gebetsmühlen der größeren Version sind fest auf einer vertikalen Achse montiert. Sie werden oft an Wegen aufgestellt, die zu einem Tempel oder Kloster führen, so dass Passanten sie per Hand in Betrieb setzen können.

Unabhängig von der Größe einer Gebetsmühle bleibt ihr Prinzip immer dasselbe. Der Zylinder ist nur die äußere Hülle, der Schlüssel steckt im Innern – heilige Texte, genau wie auf den Gebetsfahnen. Werden die Gebetsmühlen per Hand im Uhrzeigersinn gedreht, werden mit jeder Umdrehung die vielen Gebete und guten Wünsche in die Welt gesandt. Dadurch wird die Energie der Mantras verteilt, und es wird nicht nur die Person, die die Gebetsmühle bedient, gesegnet, sondern auch alle diejenigen, auf die der Segen herniedergeht. Eigentlich soll bei jedem Kloster eine Gebetsmühle die Landschaft schmücken.

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Medikamente für Ladakh

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Medikamente für Ladakh

Kurz nach der Flut-Katastrophe im letzten Sommer besuchte Giny ten Brummelhuis, ehemalige Vorsitzende der DFLN, Ladakh. Sie war erschüttert über die von der Flut verursachte Verwüstung und ihre Folgen für die lokale Bevölkerung. Als Reaktion organisierte sie zusammen mit ihrer Familie und Freunden eine Spendenaktion, um Geld für Medikamente für Ladakh zu sammeln.

In ihrem untenstehenden Brief erfahren Sie mehr über Ginys Spendenaktion, die insgesamt 530 € einbrachte! Der Betrag wurde von der DFLN nach Indien überwiesen und hat die finanzielle Unterstützung ergänzt, die die DFLN der Ladakh Nuns Association unter der Leitung von Dr. Tsering Palmo gewährt hat, um denen zu helfen, die durch die Flut obdachlos gewordenen sind oder Familienangehörige verloren haben.

palmo pulse

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