Dutch Foundation for Ladakhi Nuns

zur Unterstützung von tibetisch-buddhistischen Nonnen in Ladakh, Indien

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Leh floods In den vergangenen Tagen hat sich im Gebiet zwischen Pakistan und Tibet eine Naturkatastrophe ereignet: Aufgrund von Wolkenbrüchen haben sich in der normalerweise sehr trockenen Region schwere Schlammströme gebildet, die auf ihrem Weg ins Tal alles mit sich fortgerissen haben.

Auch Ladakh war in der Nacht zum 5. August betroffen. Wir wissen mittlerweile, dass mindestens 150 Menschen ums Leben gekommen sind und viele noch vermisst werden. In Leh ist der neue Busbahnhof eingestürzt, ebenso wie das dahinter gelegene Gebäude der Telefongesellschaft. Das große Eingangstor zur Stadt wurde weggespült. Der Anblick ist katastrophal, wie wir von einigen unserer freiwilligen Helfer gehört haben, die sich derzeit in Ladakh aufhalten.

Der Flughafen war mit Schlamm und Steinen bedeckt, aber mittlerweile wurde die Landebahn geräumt, so dass Hilfsflüge mit Erste-Hilfe-Ausrüstung landen konnten und auf dem Rückflug Tausende von gestrandeten Touristen mitgenommen haben.

Einige Mitglieder unserer Organisation sind in Ladakh. Wir haben uns um sie Sorgen gemacht, genau wie um das Wohlergehen der Nonnen, die wir dort kennen. Glücklicherweise konnten wir Kontakt aufnehmen zu Aniek Jaartsveld, unserer Freiwilligenkoordinatorin und Vorstandsmitglied: Ihr geht es gut. Sie war mit zwei Freiwilligen in Nyerma, wo derzeit keine Gäste sind. Das Nonnenkloster ist unversehrt, trotz Wasserschäden am Dach, ebenso das Gästehaus. Dank einer großzügigen Spende von Essent verfügen die Gebäude über eine Solaranlage, so dass es möglich war, die Telefon-Akkus aufzuladen und uns in den Niederlanden anzurufen. Momentan ist der Strom in Ladakh allgemein ausgefallen, die Nonnen haben also Glück.

Den Nonnen in Sabu geht es gut: Die Schlammlawine ist direkt neben ihrem Kloster niedergegangen, hat es aber nicht zerstört. Die Ladakh Nuns Association hat eine Nachricht geschickt, dass trotz der Nähe zum Flughafen dort nur Wasserschäden durch lecke Dächer entstanden sind, die Gebäude aber nicht wirklich beschädigt sind.

Die Gegend von Choglamsar, in der die meisten tibetischen Flüchtlinge leben, wurde am stärksten zerstört: viele Menschen werden vermisst und zahlreiche Häuser weggespült. Wir wissen noch nicht, wie die Situation unserer Freunde dort ist.

 

Einige Websites mit aktuellen Nachrichten aus der Region finden Sie hier:

 

Hier einige Fotos, die wir im Internet gefunden haben.
Wir werden uns bemühen, Sie auf dem Laufenden zu halten.


DFLN

LEH-1

LEH-2

LEH-vliegveld

LEH-4

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