Dutch Foundation for Ladakhi Nuns

zur Unterstützung von tibetisch-buddhistischen Nonnen in Ladakh, Indien

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Ramp Ladakh
Fotos: Nana Ziesche

In den vergangenen Tagen ist die DFNL immer wieder angerufen und nach dem Wohlbefinden von Leuten gefragt worden, die sich im Augenblick in Ladakh aufhalten, oder danach, wie es den von uns unterstützten Nonnen geht.

Unserer stellvertretenden Vorsitzenden Maria van der Westen und ihrem Mann Danny geht es gut. In der Nacht, in der sich die Flutkatastrophe ereignete, wurden sie in Temisgang vom Sturm überrascht. Sie sind auf einen Berg gestiegen und übernachteten dort in einem Kloster, bevor sie nach Leh zurück trampten. Es war eine große Erleichterung, ihre Stimmen zu hören – zu unserer Überraschung funktionierte ihr Mobiltelefon.

Unsere Leute in Ladakh haben Glück gehabt. Aniek Jaartsveld pendelt zwischen dem Kloster und dem Gästehaus in Nyerma hin und her, wo zwei neue Freiwillige angekommen sind, die den Nonnen Englischunterricht geben wollten. Aber unter diesen Umständen wird alles anders laufen als geplant – das ist in Ladakh sowieso eine Grundregel, aber sie gilt jetzt mehr denn je.

Die Gruppe von Nel Willekens scheint dagegen noch von der Außenwelt abgeschlossen zu sein. Wir bekommen Berichte, dass eine Gruppe irgendwo in einem Tal stecken geblieben ist. Es soll ihr gut gehen, aber die Nachrichten darüber, wie sie zurückkehren, sind widersprüchlich.

 

Nana Ziesche, die Reisen nach Ladakh organisiert, hat ein Blog, in dem sie täglich Nachrichten in deutscher Sprache veröffentlicht. Ich habe ein paar aktuelle Bilder von den Aufräumarbeiten mit ihrer Erlaubnis eingestellt, die zeigen, wie die Situation ist. Letzte Nacht fand in Leh ein Schweigemarsch zum Gedenken an die Toten statt.

Weggeslagen brug

Kolkend water

Helpende nonnen

Helpende nonnen

Voedselverstrekking

Danke, Nana Ziesche! Weitere Bilder finden Sie in ihrem Blog: www.kroeger-blog.blogspot.com

 

In den Medien besteht oft Verwirrung über die Lage von Ladakh. Ladakh liegt zwar im indischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir, aber es ist ein eigenständiges Gebiet.

Wir bekommen auch Anfragen nach finanzieller Unterstützung für die Opfer. Weil wir nicht wissen, wer diese Anfragen sendet, können wir zur Zeit nicht darauf eingehen. Wir müssen zunächst prüfen, welche Maßnahmen die Regierung ergreift, und ob eine Unterstützung unseren Förderern recht ist. Wir halten Sie darüber auf dem Laufenden.

DFLN

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Unsere Übersetzer Nicolai und Reena, weiterlesen...

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