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An diesem Wochenende war ich in Nyerma, um einen Anfang zu machen mit der Renovierung und Herrichtung des Gästehauses. In den vergangenen Jahren war es großenteils in Ordnung, wenn ich kam, aber nun müssen wir noch auf die Installateure warten, bevor wir die letzte Renovierungsrunde angehen können. Es gibt einen enormen Reinigungsbedarf nach dem Winter. Geradeheraus gesagt: Sand, Staub, Fliegen und Mäusekötel.

Der Neubau des Wasserleitungssystems macht noch einige Anpassungen durch den Installateur nötig. Die Stellage für die neue Sintex-Wassertonnen ist da, ebenso die "Wasserleitungen". Hoffentlich kommt der Installateur diese Woche. Er ist im Moment in Thiksey, also gibt es Hoffnung.

Der Markalak (der Lehmboden zum Schutz vor überflüssigem Wasser) wurde im Winter fertiggestellt. Dafür haben wir dem Kloster im vergangenen Jahr Unterstützung gegeben. Der Lehm bietet Schutz gegen Regenfall und Wasserbruch und ist ein Naturprodukt.

Die Eisenkonstruktion für das Sonnendach steht. Die Gäste können somit im Schatten sitzen.

Das "Häuschen für das Gebetsrad" steht auch, direkt neben dem Tor. Sobald es fertig ist, können auch die Dorfbewohner von der Gebetsmühle Gebrauch machen, das schafft eine Verbindung zwischen dem Kloster und den Dorfbewohnern von Nyerma.

In der abgelaufenen Woche ist eine Reihe von Nonnen mit den "Büchern" beschäftigt gewesen, sagt Chanda. Ich denke, dass es sich dabei um die Gebetsrollen handelt, die in die Gebetsmühle kommen sollen, zusammen mit den heiligen Gegenständen. Sie müssen mit einem speziellen Mittel behandelt werden, wodurch sie alle krank geworden sind. Schrecklicher Husten und Atemnot.

Sodann: Ratet mal, was im nächsten Juli passieren wird? Der Dalai Lama kommt nach Leh, um eine Kalachakra-Einweihung vorzunehmen!!! Jeder freut sich schon darauf.

Ich war bei der LNA und habe mit Sonam gesprochen und Angmo kurz begrüßt.

Ich habe von Sonam erfahren, dass Palmo in der nächsten Woche zurück sein wird, aber womöglich habe ich das nicht ganz richtig verstanden.

Schließlich und endlich ist es herrlich, wieder hier zu sein. Vorige Woche um diese Zeit war ich noch nicht einmal gelandet, und jetzt habe ich schon ganz viel erledigt und eine Menge Leute gesprochen.

Soweit für den Augenblick, Aniek Jaartsveld

 

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