Dutch Foundation for Ladakhi Nuns

zur Unterstützung von tibetisch-buddhistischen Nonnen in Ladakh, Indien

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Ladakh
Sehr müde angekommen: zwölf Stunden Schlaf nach einem langen Flugtag und noch längeren Monaten schöner, aber harter Arbeit. Aber dann ist es, als ob man ins Paradies zurückkommt.

Der Flug nach Leh war atemberaubend schön. Wo im vorigen Jahr der dicke Wolkenhimmel den Ausblick auf Gletscher und Schneegipfel unmöglich machte, schien es jetzt so, als ob wir gerade über die Berge flögen und den Schnee berühren könnten. Sobald man in die Nähe des Flughafens in Leh kommt, ist es jedes Mal ein Wunder, wie die Piloten gerade rechtzeitig zum Navigieren die Flügel auf- und abbewegen, damit wir die Bergspitzen, an denen wir haarscharf vorbeifliegen, nicht berühren.
Atemberaubend scheint an den ersten Tagen überhaupt alles zu sein, da die Luft hier ist so dünn ist, dass die geringste Anstrengung Herzrasen verursacht

Gestern traf ich bei einem Rundgang durch das Dorf eine Nonne aus Nepal, die 2003 bei mir zu Hause gewohnt hat, und einen Mönch aus dem Kloster in Thiksey, zu dem unser Kloster in Nymera gehört, Leute auf der Straße und Ladenbesitzer, die mich wiedererkannten, auch wenn ich noch nie etwas bei ihnen gekauft hatte. Ich habe zwei Fotos mitgenommen, um meinen Presseausweis abzuholen, den ich brauche, um den Dalai Lama fotografieren zu können, der anlässlich der 33. Kalachakra hier ist. Es scheinen sich schon 150.000 Menschen registriert zu haben! Die meisten von ihnen sind Tibeter oder Ladakhis, aber es gibt auch viele Westler darunter, die extra deswegen hierher gekommen sind.

Dann hat so etwas wie eine Hochzeitsmesse stattgefunden. Ich war in dem Millenniums-Gästehaus, wo Waheeda vor drei Tagen mit einem Mann verheiratet worden zu sein scheint, der von der Familie ausgewählt worden war, und den sie zwei Tage vor der Hochzeit zum ersten Mal gesehen hatte. Hier im Gästehaus hat Jogmet Hals über Kopf geheiratet und ist ins Nubratal gezogen. Ich sprach darüber mit zwei ladakhischen Freundinnen, die beide eine 'Liebesheirat' eingegangen sind. Tibeter folgten im Allgemeinen mehr ihrem Herzen, sagten sie mir.

Ich erhielt unerwarteten Besuch von zwei Leuten, die in meiner Gegend in den Niederlanden wohnen, und morgen werde ich mit ihnen nach Basgo fahren, um uns gemeinsam anzuschauen, wie weit sie dort mit dem Bau des Klosters gekommen sind, das am 4. August eingeweiht wurde.

Marlies

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